Überall dort, wo sensible, vertrauliche oder sicherheitskritische Informationen verarbeitet werden, hängt der Schutz dieser Daten von einer Vielzahl von Faktoren ab – von Cybersecurity und physischen Zugangskontrollen bis hin zur Zuverlässigkeit der eingesetzten Hardware. Während digitale Sicherheitsmaßnahmen längst zum Standard gehören, wird ein potenzielles Risiko häufig unterschätzt: elektromagnetische Abstrahlungen technischer Geräte. Für Unternehmen und Organisationen mit hohen Sicherheitsanforderungen können sie jedoch eine nicht zu unterschätzende Schwachstelle für Informationsverluste darstellen.
DuraVision
Low Emission Monitore
TEMPEST-fähige Monitore für Hochsicherheitsumgebungen wurden speziell zum Schutz sensibler Informationen vor elektromagnetischer Abhörung entwickelt.
Alle Low Emission Monitore
Abhörschutz
Tempest-konforme Monitore
Die Monitore der Low Emission-Serie sind speziell für Hochsicherheitsumgebungen konzipiert, um vor Diebstahl und Abfangen von vertraulichen oder anderen sensiblen Informationen zu schützen, die auf dem Bildschirm angezeigt werden. Dank der geringen elektromagnetischen Abstrahlung verhindern die Geräte das Auslesen der angezeigten Inhalte durch externe elektronische Geräte. EIZO Low Emission Monitore entsprechen internationalen Tempest-Anforderungen und sind Tempest-konform gemäß NATO SDIP-27 Level B sowie deutscher BSI Zone 1.
TEMPEST-zertifizierte Monitore werden traditionell in sicherheitskritischen Bereichen, insbesondere bei Verteidigungsbehörden und Nachrichtendiensten, eingesetzt. Das Bewusstsein für elektromagnetische Abstrahlung wächst jedoch zunehmend auch in anderen Bereichen. Informationssicherheit wird heute umfassender betrachtet und geht über Netzwerke und Software hinaus. Das gilt beispielsweise für kritische Infrastrukturen, Häfen oder Energieversorger. Fazit: Der Schutz vor kompromittierenden elektromagnetischen Abstrahlungen gewinnt im Rahmen von Technical Surveillance Counter Measures (TSCM) zunehmend an Bedeutung.
Technical Surveillance Counter Measures (TSCM)
Technical Surveillance Counter Measures (TSCM) umfassen Maßnahmen zum Schutz vor technischer Überwachung und Ausspähung. Dabei rückt die elektromagnetische Abstrahlung zunehmend in den Fokus. TEMPEST-konforme Monitore leisten einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung dieses Risikos und unterstützen eine ganzheitliche Sicherheitsstrategie.
Made in Germany
100% EIZO eigenes Design und Entwicklung
Neben der Entwicklung liegt auch die Fertigung der Geräte zu 100 % in den Händen von EIZO am Produktionsstandort Geretsried bei München in Deutschland. Hier verfügt EIZO über eine eigene EMV‑Messkammer, in der das Abstrahlverhalten der Monitore analysiert und relevante EMV‑Eigenschaften überprüft werden.

Dafür steht EIZO
Die Vorteile im Überblick
- Spezielles Mikro-Mesh-Abdeckglas mit geringer Strahlungsemission
- Konform mit: TEMPEST (NATO SDIP-27 Level B)
- Konform mit: BSI Zone 1
- Geräuschloser, lüfterloser Betrieb
- In-House Ansatz: Eigene Entwicklung, Produktion & Qualitätskontrolle bei EIZO
- Robustes Aluminiumgehäuse in Industriequalität
- DisplayPort-Videosignalschnittstellen
- Zuverlässiger Betrieb rund um die Uhr
Ab Werk auf Sicherheit ausgelegt
Low Emission statt nachträglicher Modifikation
Viele TEMPEST-Monitore basieren auf Standardmonitoren, die nachträglich mit Sicherheitskomponenten ausgestattet werden. Dieses Verfahren ist etabliert, bringt jedoch Herausforderungen mit sich. Da die Zertifizierung an das jeweilige Basismodell gebunden ist, sind bei neuen Produktgenerationen erneute Prüfungen erforderlich. Kurze Produktlebenszyklen können dadurch die langfristige Verfügbarkeit beeinträchtigen.
Sorgfältig ausgewählte, langfristig verfügbare Komponenten bilden die Basis der EIZO Low Emission Monitore und schaffen die Voraussetzung für zuverlässige TEMPEST-Lösungen über viele Jahre hinweg. Die EIZO Low Emission Monitore sind bereits ab Werk so ausgelegt, dass sie nur minimale elektromagnetische Emissionen erzeugen und die geforderten Sicherheitsstandards erfüllen. Zusätzliche Anpassungen oder Modifikationen sind dadurch nicht erforderlich.
Typische Einsatzgebiete
- Militär und Verteidigung
- Führungs- und Lagezentren
- Einsatzzentralen auf Schiffs-, Fahrzeug- und Luftfahrtsysteme
- Nachrichtendienste und Sicherheitsbehörden
- Polizei- und Zollbehörden
- Behörden und öffentliche Verwaltung
- Kritische Infrastrukturen (KRITIS): Energieversorgung, Wasserwirtschaft, Verkehrsleitsysteme sowie Leitstände und Kontrollräume
- Industrie und Forschung




