Das Museum von Prag bewahrt und erforscht das kulturelle Erbe der tschechischen Hauptstadt von den Anfängen bis heute. Um seine umfangreichen Sammlungen langfristig zu sichern und digital zugänglich zu machen, setzt das Museum auf präzise und zuverlässige Technik. Eine Schlüsselrolle spielen dabei professionelle ColorEdge Monitore von EIZO, die mit höchster Farbgenauigkeit eine originalgetreue Digitalisierung von Kunstwerken und historischen Dokumenten ermöglichen.
ColorEdge Referenz
Museum von Prag
Das Museum von Prag nutzt bei seinen Digitalisierungsarbeiten professionelle EIZO Monitore für eine hohe Farbgenauigkeit, konstanter Bildstabilität und einer lange Lebensdauer.

Das Museum von Prag
Das Museum verwaltet mehrere historische Gebäude in ganz Prag, von denen jedes einzigartige Ausstellungen bietet:
Im Studien- und Dokumentationszentrum Norbertov befindet sich eine Ausstellung über den Architekten Adolf Loos, eine Ausstellung über Karl IV. finden Sie hingegen im Haus „U Zlatého prstenu“.
Das Museum widmet sich auch wissenschaftlichen und Forschungsaktivitäten. Es gibt die Fachzeitschrift „Studia Musei Pragensis“ heraus.
Es organisiert regelmäßig Ausstellungen, Vorträge, Führungen, Bildungsprogramme für Schulen und die Öffentlichkeit sowie thematische Veranstaltungen – z. B. den Internationalen Tag der Archäologie, Museumsabende oder Spaziergänge durch historische Stadtviertel.
Das Museum von Prag erhielt finanzielle Unterstützung aus dem Nationalen Wiederaufbauplan, konkret aus der Komponente „Digitalisierung von Kulturgütern und nationalen Kulturdenkmälern“. Diese Förderung ermöglichte die Umsetzung mehrerer bedeutender Projekte, die auf den Schutz, die Digitalisierung und die Zugänglichkeit von Sammlungsobjekten ausgerichtet sind.
Ein wichtiger Bestandteil der Ausstattung, die das Museum bei seinen Digitalisierungsarbeiten nutzt, sind professionelle Monitore der Marke EIZO. Diese Monitore sind bekannt für ihre hohe Farbgenauigkeit, Bildstabilität und lange Lebensdauer.
Interview
Wir haben BcA. Jan Vrabec, Leiter der Digitalisierungsabteilung im Museum von Prag, der im Museum als Dokumentar- und Fotograf tätig ist, gefragt, wofür die Monitore im Digitalisierungsprozess konkret eingesetzt werden und warum sich das Museum gerade für die Marke EIZO entschieden hat.

Könnten Sie uns gleich zu Beginn erklären, was genau die Digitalisierung von Kulturgütern bedeutet und was das Hauptziel ist?
Jan Vrabec: Die Digitalisierung von Museumssammlungen ist ein wesentlicher Bestandteil der fachgerechten Pflege und des Schutzes des kulturellen Erbes. Es handelt sich um den Prozess der Übertragung physischer Objekte und der Informationen über sie in digitale Form. Das Ergebnis des Digitalisierungsprozesses sind mehrere Ebenen der digitalen Darstellung von Sammlungsobjekten, von der grundlegenden Dokumentation bis hin zur Erstellung der endgültigen Digitalisate. Ein Sammlungsobjekt erhält so sein digitales Äquivalent, oft in verschiedenen Varianten. Das Ziel der Digitalisierung ist in erster Linie der Schutz der Originalobjekte vor unnötiger Handhabung und schädlichen Einflüssen sowie das Bestreben, bildliche und beschreibende Informationen anschließend zugänglich zu machen.

Warum sind Farbgenauigkeit und Bildqualität für die Digitalisierung wichtig und welche konkreten Parameter und Eigenschaften haben zur Wahl von EIZO Monitoren für den Digitalisierungsarbeitsplatz des Museums geführt?
Jan Vrabec: Zu den wichtigsten Aspekten bei der Digitalisierung von Museumssammlungen zählen beispielsweise eine hohe Auflösung, Farbtreue sowie standardisierte, offene Formate für digitale Dateien und Metadaten. Dies ist Teil der primären Digitalisierung. Für die anschließende Bearbeitung der Digitalisate sind hochwertige professionelle Monitore mit der Möglichkeit der Hardware-Kalibrierung und Farbverwaltung unerlässlich. Hochwertige Monitore sind das ideelle Fenster zum gesamten Digitalisierungsprozess. Alles, was wir bei der Bearbeitung digitaler Dateien tun, geschieht über deren Darstellung auf dem Monitor. Unser Ziel ist es, die Wiedergabetreue digitalisierter Objekte zu verbessern und mehr zu sehen als auf einem herkömmlichen Monitor mit begrenztem Farbraum und ungenauer Darstellung. Deshalb war es unser Ziel, EIZO Monitore mit großem Farbraum, hoher Auflösung und integrierter Kalibrierungssonde anzuschaffen.
Welche Rolle spielen die automatische Hardware-Kalibrierung und die langfristige Farbstabilität der EIZO Monitore bei der Arbeit mit Kunstwerken und historischen Dokumenten?
Jan Vrabec: Da an unserem Arbeitsplatz eine größere Anzahl von Monitoren im Einsatz ist, hat die Anschaffung von Monitoren mit automatischer Hardware-Kalibrierung die Komplikationen bei der „manuellen“ Kalibrierung mit einem externen Sensor gelöst. Auf diese Weise überwachen der Monitor und seine Software, die gleichzeitig die Farbmanagement-Einstellungen zwischen dem Computer/Bearbeitungsprogramm und dem Monitor selbst kommuniziert und überwacht, alles nach denselben Einstellungen.
Welche konkreten EIZO Monitormodelle verwenden Sie und welche Funktionen haben sich bei der Digitalisierung für Sie als am wichtigsten erwiesen?
Jan Vrabec: Im Rahmen eines Projekts des Nationalen Wiederaufbauplans (Digitalisierung von Kulturgütern und nationalen Kulturdenkmälern – 0442000016) haben wir uns professionelle EIZO CG2700X 27" Black-Monitore mit integriertem Sensor angeschafft. Am meisten schätzen wir die automatische Kalibrierungsfunktion mithilfe des integrierten Sensors. Damit entfällt für uns eine Sorge, die sich mit der größeren Anzahl der verwendeten Monitore vervielfacht hätte. Die Kalibrierung erfolgt nach Erreichen eines voreingestellten Intervalls, gleichzeitig kann die Kalibrierung bei Bedarf jederzeit durchgeführt werden. Auch das bequeme Umschalten zwischen Farbprofilen, beispielsweise zum Vergleich, ist möglich.
Wie bewerten Sie die Ergonomie und Zuverlässigkeit der EIZO Monitore im täglichen Betrieb innerhalb des Digitalisierungsteams?
Jan Vrabec: Wir verwenden EIZO Monitore bereits seit mehr als zwei Jahrzehnten. Angefangen hat es mit CRT-Monitoren, gefolgt von mehreren Generationen von LCD-Monitoren bis hin zu den heutigen leistungsstarken, praktischen und präzisen Modellen. Wir schätzen ihre automatische Neukalibrierung, die komfortable und einfache Einstellung sowie die Möglichkeit einer unkomplizierten Anbindung. Über ein USB-C-Kabel lassen sich Bildsignal, Daten und auch die Stromversorgung übertragen.
Haben Sie auch andere Monitormarken in Betracht gezogen? Was hat bei der Ausschreibung oder beim Testen den Ausschlag zugunsten von EIZO gegeben?
Jan Vrabec: Wir haben keine anderen Marken in Betracht gezogen, da wir seit vielen Jahren sehr gute und problemlose Erfahrungen damit gemacht haben. Aber auch aufgrund von Referenzen aus anderen ähnlichen Einrichtungen, die sich mit der Digitalisierung des kulturellen Erbes befassen. In mehr als 20 Jahren, in denen wir die Marke EIZO nutzen, ist kein größeres Problem aufgetreten. Wir mussten uns nie um Garantie- oder Nachgarantieservice kümmern. Viele ältere Monitore sind nach wie vor in anderen Abteilungen im Einsatz, wo sie minderwertige Bürogeräte ersetzt haben. Unser Ziel ist es, diese hochwertigen Monitore nach und nach auch an andere Kollegen im Museum weiterzugeben, damit auch sie die digitalisierten Bilder mit größtmöglicher Übereinstimmung zum gezeigten Original betrachten können.
Über das Museum von Prag

Das Prager Museum (früher bekannt als Museum der Hauptstadt Prag) ist eine bedeutende kulturelle Einrichtung, die über umfangreiche Sammlungen verfügt, welche das kulturelle, historische und alltägliche Leben in Prag von den frühesten Zeiten bis zur Gegenwart dokumentieren. Es wurde am 3. Oktober 1881 gegründet und sein Hauptgebäude in Florenc wurde im Jahr 1900 feierlich eröffnet. Im Jahr 2024 wurde das Museum umbenannt und erhielt den neuen Namen – Museum von Prag.
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